August Apel & Friedrich Laun (Hrsg.): GESPENSTERBUCH (3)

Gespensterbuch-3_Cover_webDraußen lärmten die Kobolde seltsamlich. Walter, in halber Ohnmacht und weit ins Innere der Höhle gebettet, vernahm nichts davon, aber die vorgeschriebene Stelle am Eingange hütend, konnte Gualterus deutlich hören, wie sie untereinander zankten. Endlich fuhr der alte Hauskobold aus Walters Burg eilig, wie gehetzt, auf einem schwarzen Hahn durch die Luft vorüber; ein ganzes Heer von kleinen abscheulichen Gestalten zürnend hinterdrein. Aber der Alte drehte sich lachend nach ihnen um und sang mit heiserer Stimme:
„Hält ja doch jeder sein Haus gern rein!
Sollte kein Blut in meins herein!
Hab’ sie ja nur hier heraus gebracht,
Habt ja nun doch ’ne hübsch blutige Nacht!“

Gespenstisch, mythisch, phantastisch. Im Geiste der Schwarzen Romantik schreiben August Apel und Friedrich Laun von 1810 bis 1817 deutsche Schauergeschichte. Im Gespensterbuch erzählen sie von Totgesagten und Wiederkehrern, von Aufklärern und Abergläubigen, von Liebesschwüren und Teufelspakten und lehren damit Europa das Grauen.
Die populärste deutschsprachige Sammlung von Geister- und Spukgeschichten des 19. Jahrhunderts in der ersten vollständigen Neuausgabe.

Mit einem Nachwort von Felix Woitkowski

https://blitz-verlag.de

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