Uwe Voehl & Jörg Kleudgen: Arkheim

arkheimDas Licht ging von einer Lampe aus, bei der es sich um ein teures Designermodell handeln musste. Es wurde von mehreren Leuchtmitteln erzeugt, deren Funktionsweise sich mir nicht erschloss. Vermutlich handelte es sich um eine neue Generation von LEDs. Sie saßen in einer spinnenartigen Konstruktion, die über verschiedene Linsen und Prismen verfügte. Einzelne Arme waren beweglich und rotierten um eine Achse, als ich daran stieß. Die Wirkung war der einer Dream Machine nicht unähnlich. Der Stroboskopeffekt verwischte die Grenzen des Raumes und vermittelte mir das Gefühl zu schweben. Ich musste mich an einer Wand abstützen, um nicht zu taumeln, und selbst als ich die Augen schloss, versetzte das pulsierende Licht mich in einen Zustand der Entrückung.

Die Urlaubsvertretung Dr. Semmelsbachs sollte keine allzu große Herausforderung für einen Arzt sein, der die Krankheiten eines Patienten sozusagen auf den ersten Blick erfühlt, zumal die Praxis von der langjährigen Sprechstundenhilfe bestens organisiert ist. Doch die Bewohner des verfallenden Kurortes leiden unter rätselhaften Erkrankungen, und manche, wie die faszinierende Laura Gabrini, sind von einem Geheimnis umgeben, das ebenso dunkel und unergründlich ist wie Arkheim selbst.

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www.goblin-press.de

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